Das muss in einer Social-Media-Strategie enthalten sein!

Die Social-Media-Strategie ist die Basis für deine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken. Du solltest gründlich über die Strategie nachdenken. Denn ohne Plan wirst du deine Ziele nicht erreichen. Stelle dir die Strategie wie eine Karte vor. Sie gibt dir Orientierung. Aber sie lässt dir auch ein gewisses Maß an Flexibilität. Am besten teilst du die Social-Media-Strategie in kleinere Einheiten auf. Dann behältst du leichter den Überblick und fühlst dich nicht eingeschüchtert. Ein mögliches Vorgehen haben wir hier für dich skizziert. 

Wie gehst du am besten vor?

Eine gute Herangehensweise der Strategieumsetzung ist das POST-Modell. Dieses wurde in der Lektüre „Groundswell“ von Charlene Li und Josh Bernoff 2008 beschrieben. POST steht für People, Objectives, Strategie und Technology. Erweitert wurde das Modell dann vom deutschen Online-Marketing-Berater Felix Beilharz. Dieser hat das Modell um drei Bereiche erweitert, um ein paar Schwächen des POST-Modells aufzuweichen. Das APOSTEL-Modell fügt die Bereiche Analysis, Evaluation und Longterm-Engagement hinzu. So hat man mit dem Apostel Modell einen guten Leitfaden für eine Social-Media-Strategie. In den folgenden Absätzen gehen wir alle Buchstaben einmal durch und erklären dir kurz, was sich hinter diesen versteckt

1. Analyse

Der erste Schritt zu einer Social-Media-Strategie ist die Analyse des aktuellen Zustands. Daher musst du zunächst verschiedene Punkte abarbeiten. Zunächst muss du dir die Frage gestellen, wie es bis jetzt aussieht. Wie sieht der Traffic der Webseite aus? Welche Social-Media-Kanäle gibt es? Wie performen deine Social-Media-Kanäle? Welche Formate liefen besonders gut? Wie viel Menschen hast du mit deinen Posts erreicht? Gibt es überhaupt Social-Media-Kanäle? Du musst erst einmal exakt herausfinden, an welchem Punkt dein Unternehmen steht. Je genauer deine Analyse ist, desto besser kannst du deine Strategie verfeinern. Die Analyse-Tools stellen hier die Plattformen selbst. Oder du besorgst dir ein Tool eines Drittherstellers, was ab einer gewissen Unternehmensgröße auch Sinn ergeben kann. 

2. Menschen

Für eine erfolgreiche Umsetzung der Strategie brauchst du jetzt eine genaue Analyse der Menschen, die du mit deinem Unternehmen erreichen möchtest. Dabei musst du jetzt bestimmern, wer genau diese Menschen sind und wo du diese erreichen kannst. Die Daten, die dabei herauskommen, werden dabei in Dialoggruppen und Personas zusammengefasst. Die klassischen Punkte, welche hier beachtet werden, sind geografische, demografische, psychografische und verhaltensbezogene Kriterien. Mit der Persona erschaffst du dann deinen Wunschkunden, der alle Eigenschaften besitzt, welche du aus deiner Analyse herausgezogen hast.  

3. Objectives

Die „Objectives“ behandeln die Frage, was genau du und dein Unternehmen erreichen möchtest. Du stellst dir hier deine Ziele auf, was deine Ambitionen sind, wie du deine Dialoggruppe und Personas erreichen kannst und wie du mit diesen in Kontakt treten kannst. Du setzt dir hierbei nur wenige Ziele. Zu viele Ziele können dir langfristig gesehen schaden, wenn du nicht die volle Kontrolle im Unternehmen hast oder wenn du Baustellen hast, von denen du nichts weißt. Die Ziele sollten außerdem an den übergeordneten Geschäftszielen ausgerichtet sein. 

4. Strategie

Die Strategie ist das Herzstück des ganzen Prozesses. Hier nimmst du alle Erkenntnisse, welche du bis hier her gesammelt hast und kombinierst diese miteinander. Du legst fest, welche Ziele du erreichen möchtest, welchen Content du benötigst, wie viel finanziellen Spielraum du dem Projekt geben möchtest und wer die Umsetzung übernimmt und über den ganzen Zeitraum betreut. Wichtig bei den Inhalten ist es die 80/20 Regel zu beachten: 80 Prozent Unterhaltung und Information und 20 Prozent werblicher Content. Und wenn dir keine Ideen einfallen, wie du deinen Content umsetzen kannst, dann durchsuche deinen Wettbewerb nach guten Beispielen und lass dich inspirieren. 

5. Technologie

In diesem Bereich geht es um die Auswahl der Plattform, auf welchem du deine Strategie umsetzen möchtest. Das muss auch nicht nur eine sein, sondern muss im Einklang mit den davor festgelegten Dingen auch passen. Zudem kannst du für die Umsetzung auch gewisse Tools nutzen, welche dir bei deiner Arbeit unter die Arme greifen können. Dazu gehören beispielsweise diese Funktionen: Content für mehrere Plattformen  einplanen, Content von mehrere Plattformen analysieren und Wettbewerb analysieren. Hier spielt auch die Größe deines Unternehmens eine Rolle. Je größer deine Plattform ist und je größer ihre finanzielle Investition in Social Media ist, desto mehr Sinn ergibt es über Tools nachzudenken, um auch die Ziele besser überprüfen zu können. 

6. Evaluation

In der Evaluation misst und überprüfst du nun deine Ziele, welche du im Objectives-Bereich festgelegt hast. Hier nutzt du die Plattform oder dein ausgewähltes Tool zur Analyse deines Contents. Die Zahlen sammelst du dann zentral an einer Stelle, da du die Evaluation jeden Monat machst. Mit der Zeit erkennst du, welcher Content besonders gut oder besonders schlecht funktioniert, was du wiederum nutzen kannst, um deine Strategie zu optimieren. 

7. Longterm-Engagement

Da Social Media ein sehr schnelllebiges Geschäft ist, das von vielen viralen Momenten, Memes und Trends bestimmt wird, musst du dir die Frage stellen, wie du langfristig Social Media machen kannst, ohne irgendwann einen veralteten Plan zu haben. Du nutzt deine Erfahrungen und Ergebnisse aus der Evaluation, um deine Strategie kontinuierlich weiterzuentwickeln. 

Brauchst du Unterstützung bei der Erstellung und Umsetzung deiner Social-Media-Strategie?

Heutzutage liest man viel zur perfekten Social-Media-Strategie. Man unterliegt dem Irrglauben, dass so etwas „eben mal schnell“ geschrieben ist. Aber das stimmt natürlich nicht. Wenn du Hilfe bei der Ausarbeitung einer Social-Media-Strategie brauchst, dann melde dich gerne bei uns. Wir unterstützen dich dabei gerne.